NICOLAS SIMION QUARTET

nsqthumbNicolas Simion – Saxophon

Norbert Scholly – Gitarre

Benjamin Garcia – Kontrabass

Silvio Morger – Schlagzeug

Erleben Sie den rumänischen Ethno-Jazz mit seinem reizvollen, orientalisch-exotischen Flair, mit seiner besonderen Klangfülle der rumänischen und osteuropäischen Folklore. Diese zeitgenössische Jazzmusik wird von einem begeisterten und komplexen Musiker gespielt, dem Saxophonisten Nicolas Simion. Hervorragender Improvisator und zugleich bewunderter Komponisten und Arrangeur, spielt Simion mit seiner Band unglaublich gelockert und frei, fast imponderabel, sodass das Publikum in Ausrufe und in stürmischen Beifall ausbricht.

Simion hat sein Handwerk als Klarinettist, Saxophonist, Komponist und Dirigent an der Musikhochschule in Bukarest gelernt. Noch kurz von der Wende 1988 verließ er Rumänien und siedelte nach Wien über, wo er etliche Jahre zur besonderen Jazzszene gehörte, was durch viele Plattenaufnahmen mit Tomasz Stanko, Ed Schuller, Victor Jones, Jamey Haddad, Lonnie Plaxico, Graham Haynes, Ronnie Burrage, Andy McKee, Billy Kilson u. a. dokumentiert wurde. Besonderes hervorzuheben ist sein während dieser Zeit auf einer Tournee in Köln (im Loft) aufgenommenes Duo-Konzert mit dem legendären Pianisten Mal Waldron: »The Art of the Duo ›The Big Rochade‹« (1995).

Vor mehr als zehn Jahren ist Nicolas Simion nach Köln umgezogen. Dort verwirklicht er seine Projekte mit seinen eigenen musikalische Quellen, zu der auch seine Verehrung für die Musik Béla Bartóks und George Enescus zählt, in immer wieder neuen Kombinationen wie »Balkan Jazz« mit Dusko Goykovich (es war im Herbst 2004 auch mit der WDR Big Band zu hören). Im Jahre 2001 ist Simion mit Lee Konitz und dem Altmeister des rumänischen Jazz, Jancsy Körössy, im Kölner Loft aufgetreten und hat dort aufgenommen. 2003 entstand aus dieser Kombination die CD »Live in Graz«, produziert vom ORF in Österreich.

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